Taufe und Konfirmation

Taufe und Konfirmation

Taufe

Taufe feiern wir einmal im Monat im Sonntagsgottesdienst. Der Taufsonntag wird durch die erste Anmeldung festgelegt. Bitte melden Sie die Taufe mindestens zwei Wochen vorher im Pfarramt an, damit ein Termin für ein vorbereitendes Taufgespräch vereinbart werden kann.

Taufsprüche finden Sie unter: taufspruch.de

Tauffragen an Eltern und Paten im Gottesdienst

  • Wollt ihr, dass euer Kind auf den Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft wird? So antwortet: Ja, Ich will!
  • Seid ihr bereit, das Eure beizutragen, dass euer Kind als Glied der Gemeinde Jesus Christi erzogen wird? So antwortet: Ja, mit Gottes Hilfe!

Die drei häufigsten Fragen zur Taufe:

  • Frage: Ich bin Mitglied der evangelischen Landeskirche, mein Mann ist aus der Kirche ausgetreten. Kann unsere Tochter trotzdem getauft werden?
    Antwort: Ja. Bei der Taufe versprechen die Eltern (und auch die Paten), dass sie ihr Kind nach bestem Wissen und Gewissen christlich erziehen wollen. Ist ein Elternteil Mitglied der Kirche – und das sind in ihrem Fall Sie als Mutter -, wird davon ausgegangen, dass Ihnen die christliche Erziehung Ihrer Tochter am Herzen liegt.
  • Frage: Kann meine beste Freundin Taufpatin unseres Sohnes werden, obwohl sie aus der Kirche ausgetreten ist?
    Antwort: Nein. Das Patenamt ist ein geistliches Amt. Dabei geht es nicht nur um die allgemeine Begleitung eines Kindes. Viele sagen, Glauben kann man auch für sich allein, eine Kirche brauchen sie dafür nicht. Aber ein wesentliches Merkmal der christlichen Kirchen ist, dass zum Glauben auch Gemeinschaft gehört. Das zeigt sich etwa am Sonntagmorgen, wenn Christen zum Gottesdienst zusammenkommen. Sie sollten deshalb eine evangelische Patin suchen. Ihre Freundin kann trotzdem bei der Taufe mit am Taufstein stehen, sie wird dann nicht als Patin, sondern als Taufzeugin in das Kirchenbuch eingetragen.
  • Frage: Wir möchten für die Taufe unseres Kindes einen extra Gottesdienst am Samstagnachmittag. Geht das, oder finden Taufen nur am Sonntagvormittag statt?
    Antwort: Das geht nur in Ausnahmefällen. Eine Taufe ist ein individuelles Ereignis für das Kind und seine Familie und bedeutet gleichzeitig, dass ihr Kind in die christliche Gemeinschaft aufgenommen wird. Deshalb finden Taufen in der Regel im Rahmen eines Gottesdienstes statt. Die Gottesdienstbesucher sind die Vertreter der weltweiten Gemeinschaft der Christen und Christinnen.

Konfirmationen

Als Konfirmationssonntag ist für die Kirchengemeinde Schöntal der Sonntag Rogate, d.h. der 2. Sonntag vor Pfingsten festgelegt. Der Konfirmandenunterricht findet in der Regel mittwochnachmittags, an einzelnen Samstagen und einer Konfirmadenfreizeit statt. Jugendliche im Alter von 13-14 Jahren bereiten sich ein Jahr lang auf ihre Konfirmation vor.

Konfirmation hat nach Martin Bucer folgenden Sinn: In der Konfirmation werden Jugendliche, „nachdem sie im christlichen Glauben soweit gelehret (sind), auf ihr selbst (= eigenes) Bekenntnis und Ergeben an Christum hin zu der christlichen Gemeinde bestätigt.“ Im Klartext: Die Konfirmation ist gedacht als Bestätigung des Taufbundes für alle, die bereits als Kinder getauft wurden und die jetzt als Christen in ihrer Gemeinde leben wollen.

Wer sich konfirmieren lässt, sagt damit also: "Ich will zu Jesus gehören!"

In der Taufesagte Jesus
‚Ja!‘ zu mir.
In der Konfirmation sage ich
‚Ja!‘ zu ihm.

Nach einem einjährigen Unterricht werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden unter Handauflegung und Gebet in einem feierlichen Gottesdienst eingesegnet. Jetzt sind sie gleichberechtigte Mitglieder der Kirche: Sie dürfen Patinnen bzw. Paten werden, bei der Gemeindeversammlung mitwirken und anderes mehr.
Früher durften die Jugendlichen beim Konfirmationsgottesdienst auch zum ersten Mal am Abendmahl teilnehmen. Das ist heutzutage in unserer Landeskirche anders. Jeder getaufte kann zum Abendmahl gehen – auch schon Jahre vor der Konfirmation.

Evangelische Landeskirche in Württemberg

Kirchenbezirk Künzelsau

Kirchenbezirk Künzelsau

Jahreslosung

Gott spricht:
Ich will dem
Durstigen geben
von der Quelle
des lebendigen
Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6